Cloud-Migration für KMU: Worauf es wirklich ankommt
Autor
Benedikt Birklein
Veröffentlicht

Die Cloud ist kein Hype mehr – sie ist Standard. Aber der Umzug will gut geplant sein. Wir begleiten seit Jahren KMU bei der Cloud-Migration und teilen hier unsere wichtigsten Erfahrungen.
Nicht alles muss in die Cloud
Der häufigste Fehler: Unternehmen wollen alles auf einmal migrieren. Besser ist ein schrittweiser Ansatz. Starten Sie mit E-Mail und Dateiablage – das bringt den größten Nutzen bei geringstem Risiko. Spezialanwendungen können oft noch lokal bleiben.
EU-Hosting ist kein Nice-to-have
Seit der Schrems-II-Entscheidung ist klar: Personenbezogene Daten gehören auf EU-Server. Achten Sie bei der Anbieterwahl darauf, dass Ihre Daten in Deutschland oder der EU gespeichert werden. Das ist nicht nur DSGVO-konform, sondern schafft auch Vertrauen bei Ihren Kunden.
Die richtige Backup-Strategie
Cloud heißt nicht automatisch sicher. Microsoft 365 zum Beispiel bietet standardmäßig kein vollständiges Backup. Prüfen Sie, ob Ihr Cloud-Anbieter Backups inkludiert – und ergänzen Sie bei Bedarf eine eigene Backup-Lösung.
Kosten im Blick behalten
Cloud-Kosten können schnell steigen, wenn man nicht aufpasst. Unser Tipp: Starten Sie klein, beobachten Sie die Kosten im ersten Quartal genau, und optimieren Sie dann. Viele Anbieter bieten Reserved Instances oder Jahresverträge mit deutlichen Rabatten.
Unser Rat
Lassen Sie sich nicht von Cloud-Anbietern unter Druck setzen. Eine durchdachte Migration in drei Monaten ist besser als eine überhastete in drei Wochen. Und wenn Sie Fragen haben: Wir beraten Sie gerne – ehrlich und herstellerunabhängig.
